FAQ
Häufig gestellte Fragen
Alles, was Sie über den digitalen Batteriepass, die gesetzlichen Anforderungen und DPP Hero wissen müssen.
36 Fragen in 4 Kategorien
Batteriepass & EU-Regulierung
Was genau ist ein Batteriepass?
Der Batteriepass ist ein digitaler Produktpass speziell für Batterien, der ab dem 18. Februar 2027 verpflichtend wird. Er macht Informationen zu Materialzusammensetzung, CO₂-Fußabdruck, Lieferketten-Sorgfaltspflichten, Kreislauffähigkeit, Leistung und Kennzeichnung über den gesamten Lebenszyklus einer Batterie transparent und maschinenlesbar zugänglich. Für einen Teil dieser Angaben gilt eine Übergangslage: Materialzusammensetzung, CO₂-Erklärung und die Angaben zur verantwortungsvollen Beschaffung sind laut der Guidance der EU-Kommission vom 15.08.2026 zum Februar 2027 noch nicht zu befüllen, weil ihr Format erst durch kommende Durchführungsrechtsakte festgelegt wird. Die Rechtsgrundlage bildet die EU-Batterieverordnung 2023/1542, Artikel 77.
Was ist ein Batteriepass? Alles was Sie wissen müssenAb wann ist der Batteriepass verpflichtend?
Ab dem 18. Februar 2027 gemäß der EU-Batterieverordnung 2023/1542. Betroffen sind Elektrofahrzeugbatterien, Industriebatterien mit einer Kapazität über 2 kWh sowie LMT-Batterien (amtlich: LV-Batterien). Da die Datenerfassung sieben Kategorien mit teilweise umfangreichen Pflichtfeldern umfasst, empfiehlt sich eine frühzeitige Vorbereitung.
EU-Batterieverordnung 2027: Zeitplan und PflichtenWelche Batterietypen benötigen einen Batteriepass?
Drei Kategorien: Elektrofahrzeugbatterien (EV), Industriebatterien mit einer Kapazität über 2 kWh sowie LMT-Batterien, darunter die Akkus von E-Bikes und E-Scootern. Gerätebatterien (z. B. in Smartphones) und Starterbatterien sind nach aktuellem Stand nicht betroffen. Wichtig ist der Unterschied zwischen Pass und Kennzeichnung: Den Pass brauchen nur diese drei Kategorien, den QR-Code dagegen alle. Artikel 13 Absatz 6 verlangt ab dem 18. Februar 2027 für alle Batterien einen QR-Code nach Anhang VI Teil C, auch für Geräte- und Starterbatterien. Bei ihnen führt er nicht zu einem Batteriepass, sondern zu den Kennzeichnungsangaben. Wer ein gemischtes Sortiment hat, muss also zwei Dinge auseinanderhalten.
Was ist der Unterschied zwischen Batteriepass und digitalem Produktpass?
Der Batteriepass ist die erste konkrete Umsetzung des digitalen Produktpasses (DPP). Die ESPR (Ecodesign for Sustainable Products Regulation) wird den DPP schrittweise auf weitere Produktkategorien ausweiten. Der Batteriepass hat eine eigene Rechtsgrundlage (EU-Batterieverordnung 2023/1542) und einen festen Starttermin am 18. Februar 2027, er ist damit der Vorreiter für alle kommenden digitalen Produktpässe.
Was ist die DIN SPEC 99100?
Die DIN DKE SPEC 99100:2025-02 ist eine im PAS-Verfahren erstellte öffentlich verfügbare Spezifikation für die Datenstruktur des Batteriepasses. Sie beschreibt sieben Datenkategorien: Identifikation, Materialien und Zusammensetzung, CO₂-Fußabdruck, Lieferketten-Sorgfaltspflichten, Kreislauffähigkeit, Leistung und Haltbarkeit sowie Kennzeichnung und EU-Konformitätserklärung. Die Spezifikation ist keine harmonisierte Norm und erzeugt keine Konformitätsvermutung. DPP Hero nutzt sie als Referenz für die Datenstruktur.
DIN SPEC 99100 erklärt: Der Standard hinter dem BatteriepassWer ist für die Erstellung des Batteriepasses verantwortlich?
Verantwortlich ist der Wirtschaftsakteur, der die Batterie auf dem EU-Markt in Verkehr bringt, also Hersteller, Importeure oder Bevollmächtigte. Diese tragen die Verantwortung für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit der Batteriepass-Daten. DPP Hero unterstützt diesen Prozess als Erstellungs- und Verwaltungstool, indem es die Datenerfassung nach DIN SPEC 99100 strukturiert.
Wer darf welche Daten im Batteriepass sehen?
Anhang XIII teilt die Daten in vier Nummern, Artikel 77 Absatz 2 ordnet ihnen drei Zugriffsklassen zu. Nummer 1 ist öffentlich und über den QR-Code für jeden lesbar. Dazu gehören Zusammensetzung, Kapazität, Spannung und erwartete Lebensdauer. Die Nummern 2 und 3 sehen notifizierte Stellen, Marktaufsichtsbehörden und die Kommission. Die Nummern 2 und 4 sehen Personen mit berechtigtem Interesse. Nummer 2 enthält die ausführliche Materialzusammensetzung und die Zerlegeanleitung. Nummer 3 enthält genau eine Sache: die Prüfberichte. Nummer 4 betrifft Daten zur einzelnen Batterie wie den Alterungszustand. Wer als Person mit berechtigtem Interesse gilt, soll ein Durchführungsrechtsakt nach Artikel 77 Absatz 9 festlegen. Dessen Frist, der 18. August 2026, ist verstrichen.
Was passiert bei einem Verstoß gegen die Batteriepass-Pflicht?
Artikel 93 überlässt die Höhe den Mitgliedstaaten. Verlangt sind nur wirksame, verhältnismäßige und abschreckende Sanktionen. In Deutschland setzt § 60 BattDG den Rahmen: bis zu 500.000, 100.000 oder 10.000 Euro je nach Verstoß. Die höchste Stufe trifft die Sorgfaltspflichten in der Lieferkette und missachtete Anordnungen. Die Passpflicht selbst trifft sie nicht. Neben dem Bußgeld kann die Marktaufsicht ein Produkt vom Markt nehmen lassen. Ausführlich steht das im Beitrag zu den Strafen bei Nichteinhaltung.
Muss der Batteriepass im EU-Register eingetragen werden?
Ja, ab dem 18. Februar 2027. Das zentrale Register der EU-Kommission ist seit dem 20. Juli 2026 in Betrieb, die Durchführungsverordnung (EU) 2026/1778 dazu ist seit dem 6. August 2026 in Kraft. Für Batteriepässe ist die Eintragung EU-seitig aber noch gesperrt, weil der Semantik-Katalog fehlt; die Kommission nennt dafür das vierte Quartal 2026. Bis dahin kann niemand seriös eine fertige Register-Anbindung liefern. Sie verlieren dadurch nichts: Ihre Daten entstehen jetzt, die Eintragung ist ein späterer technischer Schritt.
Warum wurde der Batteriepass überhaupt eingeführt, und welchen Nutzen hat er?
Der Pass soll den Kreislauf schließen. Heute endet das Wissen über eine Batterie meist beim Hersteller. Wer sie später repariert, umnutzt oder recycelt, kennt weder Materialzusammensetzung noch Zustand. Genau diese Angaben macht der Pass über die Lebensdauer abrufbar, gestuft nach Zugriffsrecht. Der Nutzen ist doppelt. Für den Markt: Reparatur, Zweitnutzung und Recycling werden planbar. Für Ihr Unternehmen: Die Angaben für Anhang XIII liegen danach strukturiert vor. Sie lassen sich für Ausschreibungen, Kundenfragen und Lieferantenprüfungen weiterverwenden.
Wie kommt ein Endnutzer an den Batteriepass?
Über den QR-Code auf der Batterie. Anhang VI Teil C schreibt starken Farbkontrast und gute Lesbarkeit vor, ausdrücklich auch mit Mobiltelefonen. Ein Scan führt auf die Passseite, ohne App und ohne Konto. Was dort zu sehen ist, hängt von der Zugriffsebene ab. Der öffentliche Teil ist für jeden sichtbar. Weitere Angaben stehen nur Personen mit berechtigtem Interesse und Behörden offen.
Auf welcher Ebene sitzt der Pass: Zelle, Modul oder Pack?
Auf der Ebene, die in Verkehr gebracht wird. Artikel 77 Absatz 1 knüpft die elektronische Akte an die Batterie, die auf den Markt kommt. Ihre Bauteile sind nicht gemeint. Verkaufen Sie ein Pack, ist das Pack die Batterie. Verkaufen Sie einen Container mit mehreren Racks als ein Produkt, ist dieser Container die Batterie. Die Ebenen darunter verschwinden nicht, sie stehen in Zusammensetzung und Zustandsdaten. Für die Zahl der Pässe zählt die Verkaufseinheit.
Was gilt für Batterien ohne angeschlossenes Batteriemanagementsystem (BMS)?
Für sie entfallen die laufenden Zustandsdaten. Artikel 14 Absatz 1 nennt ausdrücklich nur stationäre Batterie-Energiespeichersysteme, LMT-Batterien und Elektrofahrzeugbatterien. Industriebatterien, die sicher ohne angeschlossenes System arbeiten, etwa Blei-Säure- oder Nickel-Cadmium-Batterien in unterbrechungsfreien Stromversorgungen oder Staplern, sind dort nicht erfasst. Das Datenmodell führt dafür eine eigene Kategorie. Der Pass wird trotzdem gebraucht, nur eben ohne Daten aus einem System, das es nicht gibt.
Wie viele Datenpunkte umfasst der Batteriepass?
Die Datenpunkt-Guidance der EU-Kommission vom 15. August 2026 (Version 2.0) listet 71 Datenpunkte. Wie viele davon Pflicht sind, hängt am Batterietyp: 46 bei Elektrofahrzeugbatterien, 49 bei LMT-Batterien, je nach Typ zwischen 32 und 49. Die Guidance ist nicht verbindlich, sie ordnet aber die Anforderungen aus Anhang XIII und nennt zu jedem Punkt die Zugriffsebene. Einzelne Punkte hängen noch an ausstehenden Rechtsakten; der große Teil steht fest.
Braucht eine umgenutzte Batterie einen neuen Pass?
Ja. Artikel 77 Absatz 7 ist eindeutig. Batterien, die zur Wiederverwendung oder Umnutzung vorbereitet, umgenutzt oder wiederaufgearbeitet wurden, brauchen einen neuen Pass. Er ist mit dem Pass der ursprünglichen Batterie verknüpft. Der Pass ist nach Absatz 3 über den QR-Code abrufbar, der an der individuellen Kennung hängt. Also braucht der neue Pass eine eigene Kennung und einen eigenen Code auf der Batterie. Die Pflicht zur Aktualität geht auf den Akteur über, der die umgenutzte Batterie in Verkehr bringt. Ist die Batterie recycelt, wird der Pass nach Absatz 8 gelöscht.
Wer beantwortet die Adresse, auf die der QR-Code zeigt?
Ein Dienst, den man Resolver nennt, und dafür gibt es drei Modelle. Die kanonische GS1-Digital-Link-Adresse beginnt nach der Syntax-Norm immer mit https://id.gs1.org. Dieser Resolver gibt nur Verweise aus, die der Markeninhaber freigegeben hat. Zweitens kann der Pass-Anbieter den Dienst unter eigener Domain betreiben: gültig, aber nicht kanonisch. Drittens können Sie ihn selbst betreiben, GS1 veröffentlicht dafür eine quelloffene Community Edition. Wichtig ist die Folge. Der Domainname steht später gedruckt auf der Batterie. Und Artikel 78 Buchstabe e verlangt, dass der Pass erreichbar bleibt, auch wenn der Verantwortliche nicht mehr besteht.
Gilt der Batteriepass auch außerhalb der EU?
Nein, und die anderen Märkte haben eigene Systeme, die ihn nicht ersetzen. Im Vereinigten Königreich gelten die Waste Batteries and Accumulators Regulations 2009. Wer dort erstmals Batterien in Verkehr bringt, meldet Tonnage und Chemie jährlich. Ab einer Tonne Gerätebatterien im Jahr ist die Mitgliedschaft in einem Battery Compliance Scheme Pflicht. In den USA gibt es keine bundesweite Registrierung, wohl aber Landesrecht. Kalifornien verlangt nach dem Responsible Battery Recycling Act of 2022 ein Rücknahmeprogramm. Der Staat führt eine öffentliche Liste konformer Produzenten und verbietet den Verkauf für alle, die nicht darauf stehen. In China gelten seit dem 1. April 2026 die Interim Measures von MIIT und fünf weiteren Stellen. Jede Traktionsbatterie bekommt eine digitale Identität, dazu gibt es eine nationale Rückverfolgbarkeitsplattform.
DPP Hero Plattform
Wie funktioniert DPP Hero?
DPP Hero führt Sie in sieben strukturierten Schritten durch alle Datenkategorien der DIN SPEC 99100: Identifikation und Stammdaten, Materialien und Zusammensetzung, CO₂-Fußabdruck, Lieferketten-Sorgfaltspflichten, Kreislauffähigkeit, Leistung und Haltbarkeit sowie Kennzeichnung. Jeder Schritt zeigt klar an, welche Felder Pflicht und welche optional sind. Sobald Ihre Daten vollständig sind, veröffentlichen Sie das Produkt und können den Batteriepass als PDF oder JSON exportieren, einen QR-Code generieren und eine öffentliche Produktseite teilen.
Brauche ich IT-Kenntnisse, um DPP Hero zu nutzen?
Nein. DPP Hero ist als Self-Service-Tool konzipiert, Sie erstellen Ihr Konto, legen ein Produkt an und werden Schritt für Schritt durch die Dateneingabe geführt. Es ist kein IT-Projekt und kein Demo-Call erforderlich. Für Unternehmen, die Daten programmatisch anbinden möchten, steht ab dem Scale-Plan zusätzlich eine REST API mit vollständiger Dokumentation zur Verfügung.
Kann ich bestehende Produktdaten importieren?
Ja. Ab dem Business-Plan können Sie Produktdaten per CSV-Datei importieren, inklusive einer herunterladbaren Vorlage und automatischem Spalten-Mapping. Ab dem Scale-Plan steht zusätzlich eine REST API für die programmatische Anbindung an ERP- oder PLM-Systeme zur Verfügung, inklusive Massen-Import von bis zu 500 Produkten pro Anfrage.
Von Excel zum Batteriepass: So gelingt der UmstiegIn welchen Formaten kann ich Daten exportieren?
DPP Hero bietet drei Exportformate: PDF-Dokument für die interne Dokumentation und Weitergabe, JSON-Datei im Batteriepass-Format v2.0 für die maschinelle Weiterverarbeitung, sowie QR-Codes als PNG (druckfertig) oder SVG. Alle Exporte sind für veröffentlichte Produkte verfügbar, sowohl über das Dashboard als auch über die REST API.
Kann ich Daten von Lieferanten direkt einsammeln?
Ja. Mit der Share-Link-Funktion (ab Business-Plan) erstellen Sie einen zeitlich begrenzten Link für bestimmte Datenbereiche, z. B. Materialzusammensetzung oder Herstellerangaben. Ihr Lieferant öffnet den Link, trägt die Daten ein und sendet sie ab. Die Informationen landen direkt in Ihrem Produkt, ohne dass der Lieferant ein eigenes Konto benötigt.
Supply Chain Due Diligence: Sorgfaltspflichten in der LieferketteWas genau ist DPP Hero?
DPP Hero ist eine Batteriepass-Software nach DIN SPEC 99100, ein Erstellungs- und Verwaltungstool, mit dem Wirtschaftsakteure ihre Produktdaten strukturiert erfassen, als PDF oder JSON exportieren und per QR-Code teilen können. Die Verantwortung für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten liegt beim Nutzer als Wirtschaftsakteur.
Kann ich den Batteriepass unter meiner eigenen Domain ausliefern?
Ja. Ab dem Business-Plan laufen Ihre Pässe und QR-Codes unter Ihrer eigenen Domain statt unter unserer, wir binden die Domain technisch an und das SSL-Zertifikat wird automatisch eingerichtet. So bleiben Sie unabhängig: Bei einem Anbieterwechsel genügt eine Änderung Ihres DNS-Eintrags, und alle bereits gedruckten Codes bleiben gültig. Kein Lock-in.
Gibt es eine API zur Integration in bestehende Systeme?
Ja. Ab dem Scale-Plan steht eine REST-API bereit, mit der Sie Pässe automatisiert anlegen, aktualisieren und in großen Mengen erstellen können, ideal für die Anbindung an ERP- oder PIM-Systeme. Die vollständige Dokumentation finden Sie im Entwicklerbereich.
Kann ich QR-Codes für viele Produkte auf einmal exportieren?
Ja. Auf der Seite Import / Export wählen Sie im Export-Tab mehrere Produkte aus, optional gefiltert nach Suche oder GTIN, und laden alle QR-Codes gesammelt als ZIP herunter, wahlweise als PNG oder SVG. Für automatisierte Massen-Workflows steht der Export zusätzlich über die API bereit.
Brauche ich einen Pass je Batterie oder je Modell?
Beides greift ineinander. Artikel 77 Absatz 2 verlangt Informationen zum Batteriemodell und zur einzelnen Batterie, etwa den Alterungszustand. Praktisch heißt das: Sie pflegen die Modelldaten einmal. Jede produzierte Einheit bekommt daraus einen eigenen Pass mit eigener Kennung und eigenem QR-Code. In DPP Hero legen Sie das Produkt an und erzeugen daraus die Einheiten. Jede Batterie von Hand zu erfassen entfällt.
Preise & Abonnement
Kann ich DPP Hero kostenlos testen?
Ja. Mit dem Free-Plan können Sie ein Produkt anlegen und den gesamten Workflow testen, alle sieben Schritte, PDF- und JSON-Export, QR-Code und öffentliche Produktseite inklusive. Ohne Kreditkarte und ohne Zeitlimit. Funktionen wie Share-Links, CSV-Import und die REST API sind ab den kostenpflichtigen Plänen verfügbar.
Kann ich meinen Plan jederzeit ändern?
Ja. Upgrades werden sofort wirksam, Sie können direkt mehr Produkte anlegen und zusätzliche Funktionen wie Share-Links, CSV-Import oder die REST API nutzen. Downgrades greifen zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Die Verwaltung erfolgt über Ihre Abrechnungseinstellungen im Dashboard.
Gibt es eine Mindestlaufzeit?
Nein. Alle Pläne werden monatlich abgerechnet und sind jederzeit kündbar. Es gibt keine Mindestlaufzeit, keine Einrichtungsgebühren und keine versteckten Kosten. Preise verstehen sich zzgl. MwSt.
Was passiert mit meinen Daten, wenn ich kündige?
Nach der Kündigung bleibt der Plan bis zum Ende der Abrechnungsperiode aktiv. Danach haben Sie 30 Tage Zugriff auf Ihr Konto. In dieser Zeit exportieren Sie alle Daten als PDF oder JSON. Im Free-Tarif bleibt anschließend ein Pass online. Weitere Pässe werden nicht-öffentlich geschaltet, aber nicht gelöscht. Bei erneuter Zahlung sind sie sofort wieder erreichbar.
Daten & Sicherheit
Wo werden meine Daten gespeichert?
Alle Daten werden ausschließlich in der EU gehostet, Serverstandort Deutschland. DPP Hero setzt ausschließlich auf EU-Rechenzentren. Soweit US-amerikanische Dienstleister eingesetzt werden, sind diese unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Details zu allen eingesetzten Unterauftragsverarbeitern finden Sie in unserem Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
Ist DPP Hero DSGVO-konform?
Ja. DPP Hero verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich gemäß der DSGVO und dem BDSG. Wir setzen keine Tracking- oder Werbe-Cookies ein. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO steht Ihnen zur Verfügung und kann über Ihre Organisationseinstellungen oder unter /dpa eingesehen werden.
Wer hat Zugriff auf meine Produktdaten?
Nur die Mitglieder Ihrer Organisation haben Zugriff auf Ihre Produktdaten im Dashboard. Veröffentlichte Produkte sind zusätzlich über die öffentliche Produktseite und den QR-Code zugänglich. Was davon öffentlich sichtbar ist, richtet sich nach Anhang XIII. Über Share-Links geben Sie einzelne Datenbereiche zeitlich begrenzt für Partner frei.
Werden die Daten verschlüsselt?
Ja. Alle Daten werden bei der Übertragung per TLS und im Ruhezustand mit AES-256 verschlüsselt. Passwörter werden gehasht gespeichert und optional durch Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) geschützt. API-Schlüssel sind nach der Erstellung nicht mehr im Klartext einsehbar.
Bleiben meine Pässe und QR-Codes verfügbar, auch bei einem Anbieterwechsel oder Ausfall von DPP Hero?
Ihre Daten gehören Ihnen und lassen sich jederzeit exportieren, pro Produkt als Batteriepass-v2.0-JSON, PDF und QR. Die öffentliche Bereitstellung über unsere Infrastruktur ist Teil des laufenden Abos, gehostet wird ausschließlich in der EU mit regelmäßigen Backups. Ein eigenes Treuhand- oder Escrow-Modell bieten wir bewusst nicht an, dafür vermeiden wir Lock-in an der Wurzel: Ab dem Business-Plan laufen Ihre QR-Codes über Ihre eigene Domain, sodass Sie bei einem Anbieterwechsel nur Ihren DNS-Eintrag anpassen und alle bereits gedruckten Codes gültig bleiben.
Noch Fragen?
Schreiben Sie uns, wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktags.