Stichtag 18.02.2027

Batteriepass erstellen
in 7 geführten Schritten

Erstellen Sie Ihren Batteriepass im Browser: Konto anlegen, Batterietyp wählen, sieben erklärte Schritte ausfüllen, mit QR-Code veröffentlichen. Reiner Self-Service ohne IT-Projekt.

Pflicht ab

18.02.2027

Art. 77, EU 2023/1542

Geführter Weg

7 Schritte

nach DIN SPEC 99100

Einstieg

Ab 0 €

erster Pass kostenlos

Der geführte Editor

Sieben Schritte vom Batterietyp bis zum QR-Code

Sofort nutzbar
  • 1

    Identifikation

    GTIN, Seriennummer und Hersteller eintragen

  • 2

    Materialien

    Chemie und kritische Rohstoffe erfassen

  • 3

    CO₂-Fußabdruck

    Werte aus der LCA-Studie übernehmen

  • 4

    Sorgfaltspflicht

    Bericht und Nachweise hochladen

  • 5

    Kreislaufwirtschaft

    Rezyklat, Ersatzteile und End-of-Life angeben

  • 6

    Leistung & Haltbarkeit

    Kapazität, Spannung und Zyklen eintragen

  • 7

    Kennzeichnung

    Konformitätserklärung anhängen und veröffentlichen

Im Editor enthaltenJeder Schritt mit Vollständigkeits-Check

Was Sie vor dem Start wissen sollten

Ab 18. Februar 2027 brauchen neu in der EU in Verkehr gebrachte EV-Batterien, Industriebatterien über 2 kWh und LMT-Batterien einen digitalen Batteriepass mit QR-Code. Wer wann betroffen ist, klärt der Beitrag Batteriepass-Pflicht: ab wann?

Batteriepass Überblick

Rechtsgrundlage

EU 2023/1542

Artikel 77 und Anhang XIII mit drei Zugriffsstufen

Betroffen

EV, Industrie, LMT

Industrie über 2 kWh; Geräte- und SLI-Batterien ausgenommen

Zugang

QR-Code je Batterie

öffentliche Pass-Seite, eingeschränkte Felder nach Rolle

Verantwortlich

Wirtschaftsakteur

wer die Batterie in der EU in Verkehr bringt

In 7 Schritten zum veröffentlichten Pass

Der Editor führt durch jede Kategorie: erklärte Felder, typgenaue Pflichtfelder für fünf Batterietypen und eine blockierende Schema-Prüfung vor der Veröffentlichung.

Schritt 1

Identifikation

Tragen Sie GTIN, Seriennummer, Hersteller und Produktionsstandort ein; daraus entsteht die Pass-URL als GS1 Digital Link.

Schritt 2

Materialien

Erfassen Sie die Zellchemie und die Anteile kritischer Rohstoffe wie Kobalt, Lithium und Nickel, gefährliche Stoffe inklusive.

Schritt 3

CO₂-Fußabdruck

Übernehmen Sie die CO₂-Werte Ihrer Lebenszyklusanalyse Phase für Phase in strukturierte Felder statt in einen PDF-Anhang.

Schritt 4

Sorgfaltspflicht

Hinterlegen Sie den Sorgfaltspflichtbericht und die zugehörigen Nachweise als Dokumente direkt am Pass.

Schritt 5

Kreislaufwirtschaft

Dokumentieren Sie Rezyklatanteile, Ersatzteile, Demontagehinweise und den Weg am Lebensende.

Schritt 6

Leistung & Haltbarkeit

Geben Sie Kapazität, Spannung, Zyklenlebensdauer und Temperaturbereiche so an, wie Ihr Datenblatt sie ausweist.

Schritt 7

Kennzeichnung

Laden Sie EU-Konformitätserklärung, Testberichte und Labels hoch; danach prüft das Publish-Gate den Pass und Sie veröffentlichen mit QR-Code und Pass-Seite.

Zum Nachlesen

Lieber erst nachlesen? Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Jeder der sieben Schritte ausführlich erklärt, mit Publish-Voraussetzungen und Praxis-Hinweisen: Der Blog-Beitrag geht einmal komplett durch den Editor, diese Seite bleibt der kurze Weg hinein.

Zur Anleitung im Blog

Anlegen, prüfen, veröffentlichen: an einem Ort

DPP Hero ist Self-Service: Konto anlegen und direkt loslegen, ohne Einrichtungsprojekt und ohne Termin. Der erste Pass ist dauerhaft kostenlos.

Erfassen im Editor

Sieben Schritte mit erklärten Feldern, typgenau für fünf Batterietypen.

  • Typgenaue Pflichtfelder je Batterietyp
  • Share-Links: Zulieferer ergänzen ohne Login
  • CSV-Import und REST-API für Serien

Prüfen und veröffentlichen

Das Publish-Gate prüft Org-Pflichtdaten, GS1-Kennungen und alle sieben Schritte vor der Freigabe.

  • Blockierende Schema-Validierung (Data Model v1.3)
  • Check von GTIN-Prüfziffer und Facility-GLN
  • Signatur, Verify-Endpunkt und Versionierung

QR-Code und Pass-Seite

Nach dem Publish stehen öffentliche Pass-Seite und QR-Code sofort bereit.

  • GS1 Digital Link als kanonische Pass-URL
  • QR als SVG oder PNG, Bulk-ZIP bis 500
  • Öffentliche Seite ohne Login und ohne Kosten

Der Weg zum ersten Pass in der Praxis

Ein Batteriepass entsteht bei DPP Hero komplett im Browser: Sie legen ein Konto an, wählen den Batterietyp und arbeiten die sieben Schritte des geführten Editors durch, bis das Publish-Gate grünes Licht gibt. Diese Seite beschreibt den Weg so, wie er im Konto tatsächlich aussieht. Die rechtliche Einordnung, also wer ab wann einen Pass braucht, finden Sie im Beitrag Batteriepass-Pflicht: ab wann?

Konto anlegen und Batterietyp wählen

Der Start ist Self-Service: Konto anlegen, E-Mail bestätigen, ersten Pass anlegen. Danach wählen Sie einen von fünf Batterietypen: EV, LMT, Industrie, stationärer Energiespeicher oder Batterie ohne BMS. Diese Wahl ist mehr als eine Überschrift, denn die Feld-Registry blendet je Typ die passenden Pflicht- und Sichtfelder ein. Ein Pass für einen stationären Energiespeicher fragt andere Angaben ab als einer für ein E-Bike, und Sie sehen nur, was für Ihren Typ zählt.

Die sieben Schritte im Editor

Die Struktur folgt der DIN SPEC 99100 mit ihren sieben Datenkategorien: Identifikation, Materialien, CO₂-Fußabdruck, Sorgfaltspflicht, Kreislaufwirtschaft, Leistung und Haltbarkeit sowie Kennzeichnung. Jedes Feld ist erklärt, Sie interpretieren keine Spezifikation und ordnen keine Attribute von Hand zu. Was Sie noch nicht wissen, bleibt vorerst offen: Der Pass bleibt so lange ein Entwurf, wie Sie ihn brauchen.

Wo hinter einem Schritt eine offene Rechtsfrage steht, zeigt der Editor den Stand an. Beispiel CO₂-Fußabdruck: Die zugehörigen Pflichten sind noch nicht ausgelöst, weil Methodik- und Format-Rechtsakte der EU fehlen. Sie können die Werte aus Ihrer Lebenszyklusanalyse trotzdem schon strukturiert erfassen und behalten sie, wenn die Rechtsakte kommen.

Publish-Gate, Veröffentlichung und QR-Code

Veröffentlicht wird erst, wenn der Pass vollständig ist. Das Publish-Gate prüft die Pflichtdaten Ihrer Organisation, die Vollständigkeit aller sieben Schritte und Ihre GS1-Kennungen, darunter die GTIN-Prüfziffer und die GLN des Produktionsstandorts. Zusätzlich läuft eine blockierende Schema-Validierung gegen das Battery Passport Data Model v1.3: Was das Schema nicht akzeptiert, geht nicht live.

Nach dem Publish existiert der Pass als öffentliche Seite, ohne Login und ohne Kosten für den Betrachter. Die Adresse ist ein GS1 Digital Link, den QR-Code laden Sie als SVG oder PNG herunter, für Serien als ZIP mit bis zu 500 Codes. Jeder veröffentlichte Stand wird signiert und versioniert, ein öffentlicher Verify-Endpunkt rechnet Hash und Signatur live nach, und einen Überblick über alle Funktionen gibt die Seite Battery Passport Software. Der direkte Weg dorthin: Konto anlegen und mit Schritt 1 beginnen.

Welche Daten Sie brauchen und woher

Der Editor ist der leichte Teil. Entscheidend ist, welche Unterlagen Sie hineingeben. Drei Quellen decken in der Praxis fast alles ab: das eigene Haus, die Zulieferer und Ihre GS1-Lizenzen. Zum Abhaken vor dem Start gibt es die Batteriepass-Checkliste

Aus dem eigenen Haus

Stammdaten, Modellbezeichnungen und Produktionsstandorte liegen meist im ERP oder in den Datenblättern. Leistungs- und Haltbarkeitswerte wie Kapazität, Spannung, Zyklenlebensdauer und Temperaturbereiche stehen im technischen Datenblatt. Die EU-Konformitätserklärung erstellen und verantworten Sie selbst, im Pass wird sie als Dokument hinterlegt. Für den CO₂-Schritt brauchen Sie Ihre Lebenszyklusanalyse, für die Sorgfaltspflicht den Bericht samt Nachweisen.

Von Zulieferern per Share-Link

Zellchemie, Rohstoffanteile und Rezyklatquoten kennt oft nur der Zellhersteller. Dafür gibt es Share-Links: Sie geben eine einzelne Sektion frei, der Zulieferer trägt seine Werte ohne eigenes Login direkt ein, und eingeschränkte Werte sieht er nur als Status, nicht im Klartext. Das erspart die übliche Excel-Runde per E-Mail. Wer als Importeur Batterien in die EU bringt, sammelt auf demselben Weg die Angaben des Herstellers ein.

GS1-Kennungen mit Vorlauf

Für die Veröffentlichung prüft DPP Hero Ihre GS1-Kennungen, unter anderem die GTIN-Prüfziffer und die GLN des Produktionsstandorts. Diese Kennungen vergeben Sie nicht selbst, sie stammen aus Ihren GS1-Lizenzen. Welche Lizenz Ihr Unternehmen braucht, klären Sie direkt mit GS1, und zwar früh: Die Beantragung ist der eine Teil des Wegs, den keine Software beschleunigen kann. Parallel dazu kann Ihr Entwurf im Editor schon wachsen, die GS1-Prüfung greift erst beim Veröffentlichen.

Was Zeit kostet und was nicht

Die ehrliche Antwort: Nicht der Editor kostet Zeit, sondern die Datenbeschaffung. Liegen Datenblatt, Lebenszyklusanalyse, Sorgfaltspflichtbericht und Kennungen vor, ist das Ausfüllen der sieben Schritte konzentrierte Arbeit an einem Stück, kein Projekt. Auto-Save hält jeden Zwischenstand fest, ein Entwurf kann beliebig lange liegen bleiben und wächst, sobald neue Unterlagen eintreffen.

Zeit kosten die Dinge außerhalb des Editors: eine LCA-Studie, falls noch keine existiert, Antworten von Zellherstellern, die interne Freigabe der Konformitätserklärung und der Vorlauf für GS1-Kennungen. Diese Posten hängen an Dritten und an internen Abläufen, nicht an der Software. Genau deshalb lohnt es sich, den Entwurf früh anzulegen und die Lücken sichtbar zu machen, statt auf einen vollständigen Ordner zu warten: Der halbfertige Pass zeigt Ihnen, welche Anfragen Sie heute stellen müssen.

Kein Zeitfaktor sind dagegen Installation und IT. DPP Hero läuft im Browser, ohne Setup-Projekt und ohne Abstimmungsrunden. Wer viele Pässe aus Bestandsdaten anlegen will, nutzt den CSV-Import oder die an EN 18222 ausgerichtete REST-API, für den ersten Pass brauchen Sie beides nicht. Der Stichtag 18. Februar 2027 klingt weit weg, aber die Beschaffungsschleifen mit Zulieferern lassen sich nicht komprimieren. Je früher der erste Entwurf steht, desto ruhiger wird der Rest des Wegs.

Fünf typische Anfängerfehler

Diese fünf Muster kosten beim ersten Batteriepass regelmäßig Zeit, und alle fünf sind vermeidbar:

  1. GS1-Kennungen zu spät beantragen Die Veröffentlichung prüft GS1-Kennungen wie die GTIN-Prüfziffer und die GLN des Produktionsstandorts, und beide stammen aus Lizenzen mit eigenem Beantragungsweg. Wer das erst am Ende klärt, hat einen fertigen Entwurf und wartet trotzdem. Früh mit GS1 klären, welche Lizenz das eigene Unternehmen braucht.
  2. Den Pass als PDF-Sammlung planen Ein Batteriepass ist ein strukturierter Datensatz, keine Dokumentenablage. Wer Werte zuerst in PDFs und Tabellen sammelt, tippt sie später doch in Felder um. Besser direkt im Editor erfassen; Dokumente wie die Konformitätserklärung kommen als Anhang an die dafür vorgesehene Stelle.
  3. Zulieferer-Daten per E-Mail einsammeln Excel-Anhänge erzeugen Versionsstände, Rückfragen und Übertragungsfehler. Share-Links geben dem Zulieferer genau eine Sektion frei, ohne Login, und seine Werte landen ohne Umweg im richtigen Feld des Passes.
  4. Auf die offenen CO₂-Rechtsakte warten Dass Methodik- und Format-Akte zum CO₂-Fußabdruck noch fehlen, verschiebt den Stichtag 18. Februar 2027 nicht. Die übrigen Kategorien sind davon unabhängig, ein Pass lässt sich heute vollständig anlegen und veröffentlichen.
  5. Registry und Pass verwechseln Die EU-Registry ist ein Verzeichnis, sie ersetzt den Pass nicht. Die Batterie-Registrierung ist dort EU-seitig noch gesperrt, und registrieren darf später nur ein eIDAS-verifizierter Wirtschaftsakteur. Auch diese Verifizierung braucht Vorlauf.

Was die EU-Registry heute schon kann und was noch nicht, steht im Beitrag EU-Batteriepass-Register. Der gemeinsame Nenner: Alles, was an Dritten hängt, früh anstoßen und den Entwurf im Editor parallel wachsen lassen.

Kosten und Einstieg

Der erste Batteriepass ist dauerhaft kostenlos, mit allen Kernfunktionen: sieben geführte Schritte, Publish-Gate, öffentliche Pass-Seite, QR-Code und Exporte. Sie brauchen keine Zahlungsdaten, um zu starten, und es gibt keine Beratungs- oder Einrichtungstermine. DPP Hero ist Self-Service, vom Konto bis zur Veröffentlichung.

Bezahlte Pläne beginnen bei 49 € pro Monat und wachsen mit der Zahl Ihrer Pässe. Alle Preise und Leistungen stehen transparent auf der Preisseite; eine Einordnung der Gesamtkosten, inklusive der Posten außerhalb der Software wie LCA-Studie oder GS1-Lizenzen, gibt der Beitrag Was kostet ein Batteriepass?

Ihre Daten bleiben dabei Ihre Daten: JSON nach Battery Passport Data Model v1.3, DIN-SPEC-JSON und PDF in Deutsch und Englisch lassen sich jederzeit exportieren, ein Lock-in entsteht nicht. Wenn Sie vor dem Start noch Grundlagen klären wollen, bündeln der Überblick Was ist ein Batteriepass? und die Themenseite Batteriepass die Einordnung. Diese Seite hier bleibt der direkte Weg in den Editor: Konto anlegen, Typ wählen, ersten Pass erstellen.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich einen Batteriepass?

Konto anlegen, Batterietyp wählen und die sieben Editor-Schritte ausfüllen, von der Identifikation bis zur Kennzeichnung, danach veröffentlichen. Was ein Batteriepass rechtlich ist, erklärt der Beitrag Was ist ein Batteriepass?

Welche Daten brauche ich dafür?

Stammdaten und GS1-Kennungen, Zellchemie und Rohstoffanteile, CO₂-Werte aus der Lebenszyklusanalyse, Sorgfaltspflicht-Nachweise, Kreislauf- und Leistungsdaten sowie die EU-Konformitätserklärung. Zum Abhaken: die Batteriepass-Checkliste

Was prüft das Publish-Gate?

Vor der Veröffentlichung prüft DPP Hero die Pflichtdaten Ihrer Organisation, die Vollständigkeit aller sieben Schritte und Ihre GS1-Kennungen, etwa die GTIN-Prüfziffer und die GLN des Produktionsstandorts. Bis dahin bleibt der Pass ein Entwurf.

Kann ich den Pass schon in der EU-Registry registrieren?

Noch nicht. Die Batterie-Registrierung ist in der EU-Registry gesperrt, bis der Semantik-Katalog vorliegt; die Registrierungspflicht beginnt am 18.02.2027. Den Stand erklärt der Beitrag EU-Batteriepass-Register

Was kostet der erste Pass?

Nichts: 1 Pass ist dauerhaft kostenlos, mit allen Kernfunktionen. Bezahlte Pläne beginnen bei 49 € pro Monat, alle Details auf der Preisseite und im Beitrag Was kostet ein Batteriepass?

Legen Sie jetzt Ihren ersten Pass an

Konto anlegen, Batterietyp wählen, sieben Schritte ausfüllen, veröffentlichen: Der erste Pass ist dauerhaft kostenlos, alle Kernfunktionen inklusive.