Batteriepass für LMT-Batterien

Eurobike 2026
Batteriepass für E-Bike-Akkus

Die Eurobike 2026 ist die letzte große Branchenmesse vor der Batteriepass-Pflicht am 18. Februar 2027. Wer dort mit Akku-Zulieferern spricht, kann die wichtigsten Pass-Daten gleich am Stand klären — diese Checkliste hilft dabei.

24.–27. Juni 2026·Messe Frankfurt

Das Zeitfenster

Jetzt

Eurobike 2026

24.–27. Juni 2026

≈ 8 Monate

Pflicht

Batteriepass

ab 18.02.2027

Ab dem 18. Februar 2027 braucht jede neu in der EU in Verkehr gebrachte LMT-Batterie — der Akku Ihres E-Bikes, Pedelecs oder Lastenrads — einen digitalen Batteriepass, abrufbar per QR-Code. Die Datenerfassung selbst ist überschaubar; Vorlauf brauchen vor allem die Angaben Ihrer Zulieferer. Genau die lassen sich auf der Messe am schnellsten klären.

Messe-Checkliste

5 Fragen an Ihren Akku-Zulieferer auf der Eurobike

Fünf der sieben Datenkategorien nach DIN SPEC 99100 kommen vom Zulieferer — genau die klären diese Fragen am Stand. Demontage und Kennzeichnung erledigen Sie später selbst in DPP Hero. Am besten als Screenshot mit zum Termin nehmen.

  1. 1

    Welche Zellchemie verbauen Sie — und liefern Sie die Daten dafür?

    Materialzusammensetzung und kritische Rohstoffe sind der größte Datenblock im Pass. Ohne Angaben des Zellherstellers fehlt er komplett.

  2. 2

    Haben Sie den CO₂-Fußabdruck (LCA) je Akku-Modell?

    Von allen Pflichtdaten hat die LCA-Studie den längsten Vorlauf. Wer sie nicht parat hat, sollte sie jetzt anstoßen — nicht erst Anfang 2027.

  3. 3

    Wer bringt den Akku in der EU in Verkehr — Sie oder wir?

    Das entscheidet, wer den Pass erstellen muss. Importieren Sie aus einem Drittland, liegt die Pflicht bei Ihnen — nicht beim Hersteller.

  4. 4

    Gibt es GTIN und eindeutige Seriennummern je Modell?

    Sie sind die Grundlage für Identifikation und QR-Code am Akku — kompatibel mit GS1 Digital Link. Klären Sie die Nummern-Logik früh.

  5. 5

    Ab welchem Liefertermin gilt der 18.02.2027 für unsere Bestellung?

    Entscheidend ist das Inverkehrbringen, nicht die Messe-Premiere. Akkus, die ab dem Stichtag neu auf den Markt kommen, brauchen den Pass.

Importieren Sie Akkus oder komplette E-Bikes?

Viele E-Bike-Marken lassen Akkus in Asien fertigen oder kaufen ganze Antriebssysteme zu. Wer Batterien aus einem Drittland erstmals auf dem EU-Markt bereitstellt, wird selbst zum Wirtschaftsakteur (Art. 41) — und ist für den Batteriepass verantwortlich. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass der Zulieferer „das schon regelt".

Batteriepass für Importeure ab 2027

Häufige Fragen rund um die Eurobike

Wir zeigen unsere 2027er-Modelle schon auf der Eurobike 2026 — brauchen die einen Batteriepass?

Das Ausstellen auf einer Messe ist noch kein Inverkehrbringen. Entscheidend ist, wann die Batterie erstmals auf dem EU-Markt bereitgestellt wird: Geschieht das ab dem 18. Februar 2027, braucht sie einen Batteriepass — auch wenn das Modell vorher auf der Eurobike präsentiert wurde. Akkus, die vor dem Stichtag in Verkehr gebracht werden, müssen nicht nachgerüstet werden.

Wir importieren Akkus oder komplette E-Bikes — wer muss den Pass erstellen?

Verantwortlich ist der Wirtschaftsakteur, der die Batterie in der EU in Verkehr bringt. Wer Akkus oder E-Bikes mit eingebautem Akku aus einem Drittland erstmals auf dem EU-Markt bereitstellt, übernimmt diese Pflichten selbst. Mehr dazu auf der Seite Batteriepass für Importeure.

Reicht es, erst nach der Eurobike 2026 zu starten?

Zwischen der Eurobike 2026 und dem Stichtag liegen rund acht Monate. Die Datenerfassung selbst ist überschaubar — Vorlauf brauchen vor allem Angaben von Zulieferern wie Zellchemie und CO₂-Fußabdruck. Genau deshalb lohnt es sich, diese Fragen schon am Messestand zu klären.

Bereit vor der Saison 2027?

Akku-Daten nach DIN SPEC 99100 erfassen, exportieren und per QR-Code teilen — in wenigen Minuten, ohne IT-Projekt.